
Ein VPN verschlüsselt Ihren Internetverkehr, sodass Ihr ISP, Ihr Vermieter oder das WLAN des Cafés nicht sehen können, was Sie tun.
Ein VPN verschlüsselt Ihren Internetverkehr, sodass Ihr ISP, Ihr Vermieter oder das WLAN des Cafés nicht sehen können, was Sie tun.
Wann zu verwenden:
Welches VPN: Wenn Ihr Unternehmen kein VPN bereitstellt, verwenden Sie Mullvad (5 €/Monat, geprüfte keine Protokolle) oder ProtonVPN (kostenloses Kontingent verfügbar).
Wenn Ihr Unternehmen Ihnen einen Laptop zur Verfügung stellt, verwenden Sie ihn nur für die Arbeit. Durchsuchen Sie keine sozialen Medien, kaufen Sie nicht online ein und lassen Sie Ihre Kinder diese nicht nutzen.
Verwenden Sie nicht dasselbe Passwort für geschäftliche und private Konten. Mit einem Passwort-Manager wie Bitwarden oder 1Password können Sie separate Tresore einrichten:
Work Vault: Company email, VPN, HR system, Slack
Personal Vault: Personal email, banking, shopping, social media
Ihr Router wurde mit „admin/admin“ oder „admin/password“ geliefert. Ändere es.
Router (usually 192.168.1.1 or 192.168.0.1):
- Change default admin password
- Update router firmware
- Disable WPS (WiFi Protected Setup — it is insecure)
- Use WPA3 encryption (or WPA2 if WPA3 unavailable)
- Change SSID (network name) to something that does not identify you
Richten Sie ein separates WLAN-Netzwerk für Smart-Home-Geräte (Thermostat, Beleuchtung, Kühlschrank) ein. Diese Geräte verfügen über eine schlechte Sicherheit. Wenn sie kompromittiert sind, kann der Angreifer nicht auf Ihren Arbeitslaptop zugreifen.
Remote-Mitarbeiter verzögern Updates oft, weil sie mitten in etwas sind. Nicht.
| Was | Warum | Häufigkeit |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Behebt kritische Schwachstellen | Automatisch |
| Browser | Häufigster Angriffsvektor | Automatisch |
| VPN-Client | Sicherheitskorrekturen | Automatisch |
| Antivirus | Signaturaktualisierungen | Automatisch |
| Router-Firmware | Sicherheit auf Netzwerkebene | Monatliche Kontrolle |
| Alle installierten Apps | Ständig werden Schwachstellen gefunden | Aktivieren Sie die automatische Aktualisierung |
Aktivieren Sie automatische Updates überall. Die 5 Minuten Unannehmlichkeit sind besser als ein Ransomware-Angriff.
Aktivieren Sie MFA für:
Bevorzugte Reihenfolge:
Passkeys (Face ID, Fingerabdruck, Windows Hello) sind Phishing-resistent und bequemer als Passwörter.
Sperren Sie Ihren Bildschirm jedes Mal, wenn Sie aufstehen. Es dauert eine Sekunde.
| Gerät | Abkürzung |
|---|---|
| Mac | Strg + Befehl + Q oder Ecke Hot Corner |
| Windows | Windows + L |
| Linux | Super + L |
Automatische Sperre aktivieren:
Wenn Sie an öffentlichen Orten arbeiten, sorgt ein Sichtschutzfilter dafür, dass Ihr Bildschirm aus keinem anderen Blickwinkel als direkt von vorne lesbar ist.
Remote-Mitarbeiter erhalten mehr Phishing-E-Mails, weil Angreifer wissen, dass Sie stark auf E-Mails angewiesen sind.
Wenn Sie in einer E-Mail aufgefordert werden, etwas Finanzielles oder Sensibles zu tun, bestätigen Sie dies über einen anderen Kanal. Rufen Sie die Person an. Senden Sie eine Slack-Nachricht. Antworten Sie nicht auf die E-Mail.
Wenn Ihr Laptop verloren geht oder gestohlen wird, verhindert die Verschlüsselung, dass jemand Ihre Daten lesen kann.
| Gerät | So aktivieren Sie |
|---|---|
| Mac | Systemeinstellungen → Datenschutz und Sicherheit → FileVault (einschalten) |
| Windows | Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit → Geräteverschlüsselung (oder BitLocker) |
| Linux | LUKS während der Installation |
| Telefon | iPhone: Einstellungen → Face ID & Passcode → Datenverschlüsselung. Android: Einstellungen → Sicherheit → Telefon verschlüsseln. |
Verwenden Sie die vollständige Festplattenverschlüsselung. Bei moderner Hardware gibt es keine Nachteile.
Sicherheit bei Remote-Arbeit ist größtenteils gesunder Menschenverstand: Sperren Sie Ihren Bildschirm, verwenden Sie sichere Passwörter, seien Sie misstrauisch gegenüber unerwarteten E-Mails und halten Sie alles auf dem neuesten Stand. Das größte Risiko besteht nicht in ausgefeiltem Hacking, sondern in kleinen, vermeidbaren Fehlern.
Die oben genannten 10 Tipps decken 90 % der Sicherheitsrisiken bei Remote-Arbeit ab. Setzen Sie sie noch heute um.
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